Was ist TCM?

Traditionelle Chinesische Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist ein eigenständiges Medizinsystem, das den Menschen in seiner körperlichen, energetischen, emotionalen und geistigen Gesamtheit betrachtet.

Jede Behandlung basiert auf einer individuellen TCM-Diagnostik. Dazu gehören das ausführliche Gespräch, die genaue Beobachtung sowie Zungen-, Puls- und Palpationsdiagnostik, um ein differenziertes Bild der jeweiligen Situation zu gewinnen.

In meiner Praxis wird die Behandlung sorgfältig auf den Menschen, ihre Konstitution und das jeweilige Beschwerdebild abgestimmt. Je nach Bedarf kommen dabei Methoden wie Akupunktur, chinesische Arzneitherapie oder Tuina zum Einsatz.

Die TCM kann begleitend zur modernen Schulmedizin eingesetzt werden und bietet einen ganzheitlichen Ansatz zur Unterstützung von Regulation, Gesundheit und Lebensqualität. Sie kann eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen eines umfassenden Behandlungskonzepts sein.

Bunte Blütenmandala zur Traditionellen Chinesischen Medizin

Behandlungsmethoden

  • Akupunkturnadeln mit traditioneller chinesischer Münze auf einem Meridiankarten-Pergament

    Akupunktur

    Die Akupunktur ist eines der fünf Teilgebiete der TCM. Durch das gezielte Setzen von feinen Nadeln an ausgewählten Akupunkturpunkten wird der Energiefluss im Körper stimuliert und harmonisiert. Das Ziel dieser Behandlung ist es, Blockaden zu lösen, das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele wiederherzustellen und so die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

  • Chinesische Heilkräuter mit Mörser, Stössel und Kalligraphie-Schriftrolle in warmem Praxisambiente

    Chinesische Arzneimittel

    Die Chinesische Arzneimitteltherapie oder Phytotherapie gehört zu den wichtigsten Methoden der TCM. Die unterschiedlichen natürlichen Arzneien und Rezepturen werden individuell auf das Bedürfnis des Patienten miteinander kombiniert, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Die Arzneien können als Dekokt, als Granulat (Pulver) sowie in Form von Kapseln oder Tabletten eingenommen werden.

  • Therapeutische Tuina-Massage an Schulter und Nacken in ruhiger Praxisatmosphäre

    Tui Na

    Die Tuina, ein weiteres Teilgebiet der TCM, entspricht der manuellen Therapieform. Entsprechend wird sie vor allem bei Problemen mit dem Bewegungsapparat eingesetzt. Griffe der Tuina setzen sich aus TUI (= schieben) und NA (= greifen) zusammen. Zudem beinhalten sie Teile aus der westlichen manuellen Therapie, der Akupressur und der chinesischen Massagetechnik.

  • Schröpfen mit Glasköpfen auf dem Rücken in warmem Wellness-Ambiente

    Schröpfen

    Beim Schröpfen wird lokal die Durchblutung gefördert. Somit werden Verklebungen im Gewebe gelöst und der freie Qi-Fluss im Körper angeregt. Zudem werden Muskelverspannungen gelöst und das Immunsystem aktiviert.

  • Moxibustion mit brennendem Moxakraut und aufsteigendem Rauch in warmem Praxisambiente

    Moxibustion

    Die Moxibustion ist eine Wärmetherapie, bei der getrocknete Beifussblätter (Artemisia vulgaris) verbrannt werden. Die dadurch entstehende Hitze wird den Meridianen oder bestimmten Akupunkturpunkten zugeführt. Dabei kann mit einer Moxazigarre oder Moxakraut auf der Akupunkturnadel gearbeitet werden.

  • Guasha-Behandlung am Rücken mit schwarzem Guasha-Werkzeug in warmem Praxisambiente

    Guasha

    Beim Guasha wird mit einer abgerundeten Kante eines Porzellanlöffels mehrmals über einen Bereich der Haut geschabt. Dabei entsteht eine rötliche Verfärbung des betroffenen Hautareals. Durch die lokale Durchblutungsförderung wird das Immunsystem gestärkt und Beschwerden des Bewegungsapparates behandelt.

  • Anatomisches Ohrmodell mit Akupunkturpunkten und Nadeln neben einer chinesischen Kalligraphie-Schriftrolle

    Ohrakupunktur

    Das Ohr ist ein Mikrosystem, welches unseren Körper widerspiegelt. Die Ohrakupunktur wird vor allem in der Schmerztherapie gebraucht.